Die Plattform für finanzielle Bildung und ein reiches Leben
00:00:06: Der Wohlstandsbildner Podcast.
00:00:07: Heute mit zwei Themen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch am Ende zum selben Schluss kommen!
00:00:15: Vermögen kann sehr wohl abseits der Anlegermassen und in Krisenzeiten aufgebaut werden – ob von Institutionellen oder von uns kleinen Privatanlegern.
00:00:24: Im ersten Teil der heutigen Folge geht es um Investitionen, die genau dann funktionieren wenn andere den Kopf einziehen mit realer Substanz kurzen Laufzeiten und mit Renditen bis zu achtzehn Prozent.
00:00:37: Und im zweiten Teil schauen wir dorthin wo institutionelle Anleger bis zu vierzig Prozent ihres Handelsvolumens verarbeiten in einem Markt ohne Ticker, ohne Livestream oder ohne Zuschauer.
00:00:48: Und diese Verschwiegenheit ist da kein Skandal, sondern eine Lektion in die gesünder Kapitalmarktrealität.
00:00:58: Investieren in der Krise zwei lukrative und plausible Anlageklassen für unsichere Zeiten!
00:01:05: Es fühlt sich nicht mehr nur so an – nein wir kommen tatsächlich überhaupt nicht mehr raus aus dem Krisenschockmodus Pandemie-Krise, Inflationsschock, Lieferkettenkrise, Kriegsschock Ölversorgungskrise und den globalen Staats-Schuldenschock.
00:01:22: Den haben wir sowieso längst als Dauerzustand akzeptiert.
00:01:25: also ist es gar kein Schock mehr sondern finanzpolitischer Alltag geworden Und es werden gewiss nicht die letzten Krisen bleiben.
00:01:32: Die die noch kommen werden uns vielleicht deshalb gar nicht mehr so schockieren weil wir abgehärtet gewissermaßen krisentrainiert sind.
00:01:40: Das ist die gute Nachricht.
00:01:42: Und die schlechte?
00:01:43: Krisen hören nicht auf, uns das Leben schwer und sauteuer zu machen nur weil wir uns an sie gewöhnen!
00:01:49: Was soll also jemand mit größeren Geldmengen machen?
00:01:52: Jemand der nach Abzug einer ordentlichen Liquiditätsreserve investieren kann und will aber nicht in ein offenes Messerrennen möchte mitten in dicken Krisen wie jetzt mit dem Iran Krieg.
00:02:03: Denn Nicht jede Investition taugt für unruhige Zeiten.
00:02:07: Ich halte drei Bedingungen für unverzichtbar für Anlagen, die in Phasen anziehen der Inflation und völlige Ungleichheit in der Welt erfüllt werden sollten.
00:02:17: Erstens Rendite Mindestens sieben Prozent pro Jahr, besser acht bis zehn und mehr ist natürlich immer gut.
00:02:25: Wer weniger akzeptiert, verliert real weil die Inflations noch unerbittlicher das Geld wegfrisst und um Durchhänger oder Probleme nach unten abfedern zu können.
00:02:35: Zweitens, Laufzeit.
00:02:37: Ein bis drei Jahre!
00:02:39: Die meisten globalen Krisen halten nicht länger durch.
00:02:42: Frühe Rückflüsse schaffen nämlich Flexibilität und wer sein Geld früh zurückbekommt kann sich neu ausrichten.
00:02:49: Natürlich laufen für den langfristigen Vermögensaufbau die langfristige Vermögen, sondern lagen ganz normal weiter.
00:02:54: Bloß nicht umschichten denn das zerstört jedes Momentum dass geradefür Infrastruktur und Agricultur so wichtig ist.
00:03:02: Wir reden hier jetzt also ganz speziell über Geld, das in unsicheren Zeiten punktuell verarbeitet werden soll.
00:03:08: Und drittens Absicherungen und hier meine ich nicht irgendwelche Garantieversprechen Ich meine Konstruktionen die eine Investition so stabil und so klar definieren wie irgend möglich.
00:03:21: Wir schauen uns gleich solche Absicherung Faktoren genau an.
00:03:23: auf jeden Fall gilt Je mehr die Welt aus den Angeln gehoben wird, desto stärker muss das Bann sein dass die Investition im Inneren zusammenhält.
00:03:35: Ich sehe vor allem zwei Optionen die Alters erfüllen und da sind Clapdeals und Überraschung Darlene.
00:03:44: Clapdeal zählen dabei.
00:03:45: zur zweiten Säule wissen wir Entwicklungsimmobilien.
00:03:48: Darlane laufen unter der vierten Säulen als ganz eigene Gelegenheiten wie sie auch ins dies seit Jahrzehnten kennen und nutzen Und beide haben eine Gemeinsamkeit, die kein Zufall ist.
00:03:59: Sie entstehen oft erst in der Krise!
00:04:03: Das Problem des einen wird zum Bedarf des anderen und der bedarf des Anderen löst das Problem des Einen.
00:04:12: Ein Klappdiel funktioniert ja so ein meistens einzelnes gewerbliches Anlageobjekt muss von seinem Eigentüber in Notlage schnell verkauft werden.
00:04:22: Eine Beteiligungsgesellschaft wie auch von mehreren hundert oder wenigen tausend kleinen Investoren getragen werden kann, die greift jetzt günstig zu und sich renoviert erhöht den Vermietungsstand und verkauft dann wieder meistens an Pensionskassenversicherungen oder andere langfristig aufgestellten institutionellen Investoren.
00:04:41: Das Besondere dabei ist der Käufer-und Verkaufspreis stehen oft schon von Anfang an fest – also nicht auf den Send genau!
00:04:50: Aber die Richtung ist festgelegt mit einem Verhandlungsspielraum nach oben oder unten.
00:04:54: Das nennt sich dann Letter of Intent, eine Absichtserklärung und die drückt aus dass der institutionelle Käufer diese Immobilie haben will unter bestimmten Konditionen.
00:05:06: Er will nur nicht selbst die Entwicklungsarbeit an der Immobilien machen wenn das nicht zu seiner Expertise gehört.
00:05:12: Und das schafft jetzt drei Absicherungsschichten.
00:05:15: Die erste?
00:05:17: Die Immobilier selbst Stichwort gewerbliches Betongold, ein realer Wert der nicht auf Null fallen kann und in der höchsten Not schnell Billien wehren könnte.
00:05:27: Die zweite ist der Käufer, der bereits wartet – das ist kein Verkauf also keine Entwicklungsarbeit ins Ungewisse!
00:05:34: Und die dritte Absicherung ist… Der häufig schon früh vereinbarte Verkoffspreis als kalkulierbare Hausnummer.
00:05:41: Das Hauptrisiko bleibt natürlich Nämlich, dass der Verkauf dann doch platzt aus irgendwelchen Gründen regulatorischen wirtschaftlichen persönlichen dem investierten Geld.
00:05:53: allerdings passiert da meistens nichts.
00:05:56: Die Laufzeit verlängert sich die Investoren bekommen sogar oft mehr Ertrag aber sie verlieren etwas.
00:06:01: ja das ist eben Zeit und weniger Drehung im Portfolio schafft weniger Flexibilität.
00:06:08: Nun, in gut siebzig Prozent aller Fälle läuft es gut durch.
00:06:11: so meine Beobachtung.
00:06:12: seitdem ich klappt die jetzt mit Betreue und das ist doch eine Basis mit der man arbeiten kann.
00:06:18: Bei Darlehen läuft es anders!
00:06:21: Eine besonders eindrückliche Möglichkeit habe ich in Zusammenarbeit mit einem deutschen Emittenten erlebt.
00:06:27: er ein kurzer Zeit so viel Kapital wie möglich auftreiben wollte.
00:06:31: wenigstens fünf Millionen Euro besser zehn Und das nicht über Monate oder Quartale hinweg, sondern in wenigen Tagen und Wochen.
00:06:43: Banken natürlich aus, denn Banken brauchen Zeit.
00:06:47: Und bei hohen Kreditvoluminer brauchen sie noch mehr Zeit!
00:06:51: Also drei bis neun Monate Prüfung sind da völlig der Normalfall mit Bewertungsgutachten, Kreditkomitees, Rückfragen nochmal zurückfragen und am Ende steht man wieder im Anfang weil sich das Zins-Umfeld geändert hat und erneut an den Konditionen geschraubt werden muss.
00:07:07: Wohlstandsbildner haben dieses Bankengebaren erlitten mit einem wunderbaren Projekt am Tegernsee bis uns allen der Kragen geplatzt ist und dann haben wir das gestoppt, aber neun Monate Zeit in den Sand gesetzt.
00:07:18: Der Bank sei Dank!
00:07:20: Wer also schnelles Geld braucht bekommt es garantiert nicht von Banken.
00:07:24: Also wandte sich dieser Emitent an private Investoren so auch an die Investorengemeinschaft der Wohlstandsbildner.
00:07:35: Und das ist eben kein Ausnahmefall mehr sondern Mittlerweile ein ganz eigener Markt geworden.
00:07:40: Ein Markt, den Institutionelle seit Jahren kennen und schätzen.
00:07:44: Er heißt einfach Private Dead!
00:07:47: Und in Krisenzeiten ist er besonders lebendig.
00:07:51: Das Prinzip ist simpel Der Emittent gibt einen Darlehen aus, bietet es an Strukturiert mit fester Laufzeit fest vereinbartem Zinssatz vielleicht noch mit Bonusanreizen und klar geregelter Rückzahlung.
00:08:05: Der Investor tritt in diesem Fall als gläubiger auf, nicht als Mit-Eigentümer.
00:08:11: Nicht als stiller Gesellschaft oder sonst wie Beteiligter sondern bewusst nur als Gläubige.
00:08:16: und das ist ein entscheidender Unterschied denn Gläbiger werden im Insolvenzfall also im Worst Case vor den Eigenkapitalgebern bedient.
00:08:27: Das ist auch eine Absicherungsschicht.
00:08:31: Was macht nun ein solches Darlehen plausibel?
00:08:33: Drei Faktoren sind es.
00:08:35: Erstens die Besicherung.
00:08:38: Gute Darlehen werden nicht auf bloßes Vertrauen vergeben, sie laufen über verkaufbare oder verfendbare Sachwerte – also über konkrete Werte, die im Zweifel verwertet werden könnten!
00:08:50: Das ist für mich eines der wichtigsten Bonitätskriterien eines Darlehensgebers.
00:08:55: Zweitens die Verwendungszweckbindung.
00:08:58: Das flotte eingesammelte Geld wird nicht in ein schwarzes Loch gekippt, etwa zum Abbau von Konsumschulden oder einer anderen finanziellen Schieflage.
00:09:06: Es ist gebunden an einem Projekt und eine Entwicklung einen ganz klar definierten Zweck zum Aufbau von Werten.
00:09:15: Ein Darlin in der Bilanz schwächt also schon die Bonität stärkt aber gleichzeitig die Unternehmenssubstanz.
00:09:22: Deshalb müssen Abweichungen vertraglich ausgeschlossen sein!
00:09:27: Denn dann ist es das Gegenteil von dem, was die deutsche Regierung unter März und Klingweil macht.
00:09:32: Nämlich die Veruntreuung von Schulden, die für Konsum ausgegeben werden – obwohl sie ursprünglich für Investitionen vorgesehen waren.
00:09:39: Drittens?
00:09:40: Die kurze Laufzeit!
00:09:42: Ein bis drei Jahre – oft sogar kürzer denn das schafft Kontrolle.
00:09:46: Wer nach achtzehn oder achtundzwanzig Monaten sein Geld zurückbekommt, der muss sich weniger Sorgen über die nächste Krise machen weil er sich neu entscheiden kann.
00:09:55: Und die Renditen bei solchen Konstruktionen liegen in der Regel zwischen acht und achtzehn Prozent jährlich.
00:10:02: Der Grund ist in Krisen immer derselbe, wer schnell Kapital braucht zahlt einen Preis – vor allem für das Tempo!
00:10:09: Und dieser Preis ist die Rendite des Investors.
00:10:14: Klappdials oder Darlehen also auf den ersten Blick recht unterschiedliche Anlageklassen auf dem zweiten Blick erstaunlich ähnlich denn beide entstehen oft durch Druck.
00:10:24: Durchdruck des Verkäuvers, der Semententen und des Unternehmers.
00:10:28: Und wer unter Druck steht macht Zugeständnisse!
00:10:31: Er verkauft günstiger bzw zahlt höhere Zinsen.
00:10:34: Er akzeptiert also Bedingungen die er in ruhigen Zeiten ablehnen würde.
00:10:39: Entscheidend ist bei beiden Anlageklassen ist eine reale Substanz.
00:10:43: dahinter keine abstrakten Kursgewinnverhältnisse kein Algorithmus sondern eine Immobilie oder ein definiertes Projekt eine Unternehnung mit einem konkreten Kapitalzweck.
00:10:54: Trotzdem verlangen beide vom Investorsorgfalt.
00:10:57: Wer etwas blind unterschreibt, der verdient dann auch das Risiko, dass damit einhergeht.
00:11:02: Aber wer genau hinschaut, wer die Konstruktion versteht und sich halten prüft – Der hat hier echte Chancen!
00:11:08: Acht bis achtzehn Prozent kurzer Laufzeit?
00:11:11: Echte Substanz.
00:11:12: Daraus wird ein starkes Band.
00:11:18: Die unsichtbare Börse Was kleiner Leger von nicht öffentlichem Handel der Großen lernen können.
00:11:25: Dreihundert-Achzig Milliarden Dollar an einem einzigen Mittwoch, dem achten April.
00:11:33: So viel wurde allein an den US Börsen gehandelt und das war kein normaler Tag mehr.
00:11:38: Das war eine Demonstration!
00:11:40: Denn über Hundertfünfzig Milliarden dollar mehr als vierzig Prozent liefen nicht über die New York Stock Exchange auch nicht über Nasdaq.
00:11:50: sie lieven über einen Markt den die meisten Kleinerleger nicht kennen Einen Markt, der kein Ticker hat keine Livestreampreise auf Bloomberg.
00:12:00: Und doch ist es ein Markt, das sehr gut funktioniert gerade weil die Masse nicht zuschaut und es ist ein Markt auf dem sich fast nur institutionelle tummeln.
00:12:09: und deshalb schauen wir jetzt mal genau hin.
00:12:13: Jeder kennt die landläufigen Börsen, die jeden Tag viele Seiten in der Zeitung einnehmen.
00:12:18: Käufer trifft Verkäufer Ein Preis entsteht alles öffentlich und transparent.
00:12:23: Daneben existiert ein zweiter Marktplatz.
00:12:26: Der ist weder neu noch illegal, er ist nur unsichtbar.
00:12:30: Man nennt ihn OTC over the counter über den Dresen oder über den Tisch oder üblicherweise auch Dark Pools.
00:12:39: Naja der Name klingt jetzt nach Thriller aber die Realität ist dann doch etwas nüchterner.
00:12:45: es handelt sich um elektronische Handelsplattformen betrieben von Großbanken oder spezialisierten Firmen.
00:12:51: Goldman Sachs betreibt so eine Plattform unter dem Namen Sigma X. JP Morgan hat auch eine JPMX und es gibt Dutzend weitere.
00:13:00: Der entscheidende Unterschied zur Börse ist, hier sieht niemand eine Order bevor sie ausgeführt wird.
00:13:09: Erst danach wird der Handel gemeldet an die zuständige Aufsicht mit einer klar definierten Zeitverzögerung.
00:13:15: Um zu verstehen warum Institutionelle das wollen stellt ihr Folgendes vor Du willst eine Million Apple Aktien kaufen?
00:13:24: Stand heute wären dafür knapp zweihundertsechzig Millionen Dollar nötig.
00:13:28: Du gehst an die Nestec und stellst deine Order ein!
00:13:32: Was passiert jetzt?
00:13:33: Diesen Vorgang kann jeder in einem offenen Orderbuch verfolgen, doch nun gilt An der Börse sind Informationen mindestens so viel wert wie die Aktien selbst manchmal auch mehr.
00:13:44: Also allein das unzählige Händler sehen dass da jemand eine Million Aktien kaufen will lässt den Preis steigen bevor du selbst auch nur die Hälfte gekauft hast Und so bezahlst du am Ende deutlich mehr als geplant.
00:13:57: Fachleute nennen das Market Impact, der Markt bewegt sich gegen dich weil er dich mit einer dicken Geldtasche auf dem Rücken daherkommen sieht.
00:14:06: Pensionsfonds für sichere Hedgefonds, sie handeln ja nun ständig mit Summen die den Markt bewegen, sobald sie sichtbar werden.
00:14:13: also suchen diese sich Orte wo es etwas diskret dazu geht und der Darkpool liefert genau dass.
00:14:20: Aber es gibt noch einen zweiten Treiber für Instist, sich dort hinzuwenden und der ist in den letzten Jahren zum dominierenden Grund geworden.
00:14:28: Hochfrequenzhandel HFT High Frequency Trading hat die Börse verändert und meiner unbedeutenden Meinung nach kaputt gemacht als glaubwürdigen Marktplatz.
00:14:42: nicht mehr Menschen und Händler haben dort das Sagen sondern Algorithmen, die in Mikrosekunden operieren Und die erkennen Muster, sie sehen schneller als jeder Broker wenn ein großer Käufer aktiv wird.
00:14:54: Das Geld hinter diesen Algorithmen kauft jetzt ganz schnell vor dem Käufe um die Aktie kurz darauf teurer an ihn weiter zu verkaufen!
00:15:02: Das ist ein legales Milliarden-Geschäft und es ist der Grund warum institutionelle Anleger in den letzten zwei Jahrzehnten massiv im Darkpools abgewandert sind.
00:15:13: Im Darkpool gibt es nämlich kein öffentliches Orderbuch Und die Algorithmen können nicht vorauslaufen, weil sie nichts sehen und was nicht sichtbar ist.
00:15:22: das kann nicht ausgenutzt werden.
00:15:24: Genau deshalb wachsen diese Plattformen bei der öffentliche Markt für große Markteilnehmer zunehmend zum feindlichen Gebiet geworden ist.
00:15:32: Hier kommt die Frage, die sich jetzt vielleicht einige stellen Wenn dort Milliarden fließen ohne dass ein offizieller Preis entsteht.
00:15:40: ja wie kann es legal sein?
00:15:42: Die Antwort liegt in der Regulierung.
00:15:45: Darkpools sind nicht unreguliert, sie sind nur anders reguliert.
00:15:50: In den USA-Museater Darkpool als Alternative Trading System kurz ATS bei der SEC registriert werden.
00:15:57: die SEC ist the Securities and Exchange Commission also die amerikanische Wertpapier und Börsenaufsichtsbehörde.
00:16:06: diese Regulierung geht nun einher mit Aufzeichnungspflichten, melde Pflichten auf sich durch die FinRA.
00:16:12: Das ist die kleine Schwester der SEC als Selbstregulierungseinrichtung der Finanzindustrie.
00:16:18: Trades müssen innerhalb festgelegter Fristen gemeldet werden und entscheidend Die Ausführungspreise müssen innerhalb einer öffentlich definierten Spanne liegen Der sogenannten National Best Bit and Offer.
00:16:32: Ein Darkpool darf also gar keinen geheimen Preis bilden.
00:16:36: In Europa Gilt als Spiegelbild zu den Regularien der SEC eine noch strengere Regel?
00:16:42: Das ist bei uns die MIFID II, the Markets in Financial Instruments Directive Two.
00:16:50: So genannte Double Volume Caps begrenzen dabei wie viel Prozent des Handelsvolumens einer Aktie über Dark Pools laufen darf und wird das überschritten dann sperrt die Plattform diese Aktie vorübergehend.
00:17:03: es ist also ein noch streneres System Ja, aber überall handelt es sich um ein streng reguliertes System mit Spielregeln an die sich alle großen halten müssen.
00:17:12: Und Großbanken dürfen diese Plattformen betreiben weil sie als lizenzierte Broker auftreten.
00:17:19: Sie unterliegen denselben Zulassungspflichten jeder andere Wertpapierhändler.
00:17:22: nur dass ihr Handelsraum eben kein öffentlicher Marktplatz ist sondern ein intern geführtes Matching-System.
00:17:32: was genau wird nun in diesem Darkpool gehandelt?
00:17:36: Aktien sind nur der populärste Anteil.
00:17:38: Denn schon wenn ein Fonds auch nur fünf Prozent eines Unternehmens abstoßen will, dann geht er nicht an die Börse – er sucht im Darkpool einen Gegenparte für diesen sogenannten Block-Trade!
00:17:51: Der Anleihmarkt lief schon immer überwiegend außerbörselig Staatsanleihen, Unternehmen Sanleihen von Bank zu Bank und Bank zu Fonds.
00:17:59: Ein öffentlicher Börsenhandel wäre hier eher die Ausnahme.
00:18:02: Dann Derivate sogenannte Zins Swaps, Credit Defore Swaps und andere exotische Optionen für Experten.
00:18:12: Wir reden hier über einen Nominalvolumen von hundert Billionen Dollar fast vollständig im OTC-Bereich.
00:18:19: Und dann natürlich die Wiesen!
00:18:21: Der Forex Markt war schon immer der größte Finanzmarkt der Welt zwischen sieben und neun Billion Dollar tägliches Handelsvolumen alles over the counter.
00:18:31: Der Devisenhandel ist also sowas wie der außerbörsliche Urmarkt, wo nur die Big Player untereinander Geld herumschieben.
00:18:40: Was wir an der öffentlichen Börse sehen, die jeden Tag so ein Geschrei veranstaltet – das ist nur ein Bruchteil dessen was die Welt bewegt!
00:18:48: Mir kommt es oft vor wie ein Ablenkungsmanöver.
00:18:51: Denn einmal mehr sehen wir wer tatsächlich die Geldozeane beherrscht?
00:18:55: Es sind die Riesentanker der Instis.
00:18:58: Und sogar diese Ozeane des außerbörslichen Handels wachsen noch aus zwei Gründen.
00:19:03: Erstens, immer mehr Kapital unter institutioneller Verwaltung bedeutet größere Positionsgrößen und damit mehr Bedarf an diesem unsichtbaren Handel.
00:19:13: Zweitens – die Algorithmen werden immer schneller und aggressiver.
00:19:17: Der Druck auf institutionelle Anleger diesen öffentlichen Markt auszuweichen, der steigt damit weiter Was auf jeden Fall bleiben wird das entmerkte Die öffentlichen ebenso wie die unsichtbaren, die immer größer werden.
00:19:30: Immer technischer und für Kleinerleger immer schwerer zu durchschauen.
00:19:36: Aber was hat es so haupt mit uns Kleinerlegern zu tun?
00:19:38: In Amerika können kleine Leger indirekt über spezielle Broker an den Darkpools teilhaben.
00:19:45: in Europa dem weit weniger wirtschaftsliberalen Kontinent ist dieses Modell weitgehend verboten.
00:19:52: Der brave kleinen Läger, der sich an der Börse was fürs Alter aufbauen will wird in Europa also systematisch als Plankton in das Hifish Becken der Bösen Algorithmen geworfen.
00:20:03: Naja direkt den Dark Pulse zu handeln bleibt also ins dies vorbehalten bei uns.
00:20:09: aber was kann ich als kleiner Privatanläger trotzdem aus diesem System lernen?
00:20:13: wenigstens lernen.
00:20:14: und wenn ich da schon nicht mitmachen kann dann sind es vier Dinge.
00:20:18: Zuerst einmal Dark Puls existieren auch deshalb Weil große Investoren in langen Zeiträumen denken.
00:20:27: Das klingt zunächst wie ein Widerspruch, denn Darkpools werden oft mit schnellem verdecktem Handel assoziiert.
00:20:32: aber das täuscht!
00:20:34: Wenn einen Pensionsfonds eine neue strategische Ausrichtung vornimmt sagen wir er will seine Position mit europäischen Industrieaktien erhöhen dann baut er diese Position nicht in einer Stunde auf Er kauft über Tage und Wochen.
00:20:48: Das ist dann keine kurzfristige Spekulation, sondern ein gut geplanter strukturierter Umschichtungsprozess der auf einer Überzeugung basiert die in den nächsten Jahren tragen soll.
00:21:00: Für uns gilt das gleiche!
00:21:02: Wer als Kleinerleger auf jede Kurzbewegung oder Krise reagiert, verliert denn die Kursbewegungen, die er sieht, sind oft nur sichtbare Ausläufer einer viel längeren und unsichtbaren Bewegung, die sich davor stattgefunden hat.
00:21:15: Er reagiert dann also auf Hintergrundrauschen während die institutionellen Lichtjahre vorher das Signal ausgesendet haben.
00:21:23: Der erste Lerneffekt ist deshalb verstehe den Informationsnachteil, den wir haben nicht als Grund zur Panik sondern als Grund zu Demut.
00:21:32: Geschweige denn sowas wie Day Trading gegen Algorithmen und Dark Puls?
00:21:37: Das sind keine Wettbewerbsplattformen auf Augenhöhe!
00:21:42: Also lassen wir es am besten bleiben.
00:21:44: Der zweite Lerneffekt denke auch in Zeiträumen.
00:21:49: Institutionelle sind gezwungen langsam zu handeln wegen ihrer Größe, wegen der Market-Impact-Logik.
00:21:56: Wir mit unserem Kleingeld sind dagegen nicht dazu gezwung.
00:21:59: aber wer die Überzeugungen der großen teilt und öfter mal wartet anstatt gleich nervös zu werden, der orientiert sich am stärksten Kapital der Welt!
00:22:09: Nutzet eine Größe als Vorteil und Genuss Aber du kannst in kleine Positionen ein- und aussteigen, eben ohne den Markt zu bewegen.
00:22:19: Deine Ordergröße ist zugleich ein Tarnmantel gewissermaßen!
00:22:23: Außer dem brauchst Du ohne Hingeindarkpool Denn mit der Säulenstrategie sind wir eh meistens unsichtbar unterwegs Und der Vörterlerneffekt klingt wie Astrophysik Der Markt den Du gerade siehst zeig Dir die Vergangenheit.
00:22:48: Die Zukunft wird im Verborgenen gehandelt.
00:22:52: Nochmal weil so schön ist und wichtig Der Markt, den du gerade siehst zeigt dir die Vergangenheit.
00:22:59: Die Zukunft wird im Verborgenen gehandelt.
00:23:03: und diesen Satz übernehme ich jetzt direkt als Genus-Element um den heutigen Podcast abzuschließen.
00:23:10: denn das was insti ist und was wir als private Investoren mit unseren kleineren Möglichkeiten machen... ...die Gestaltung der Welt und der Gesellschaft!
00:23:19: Und dass weitgehend im Verbogenen fernab der Schreienden von Computern beherrschten Märkten Das genieße ich wirklich als faszinierendes und oft aufregendes Elemente in meinem Leben.
00:23:31: Und es liefert obendrein oft genug finanzielle Fülle!
00:23:35: Ich weiß, mit dieser Genussempfindung bin ich nicht allein in der Investorengemeinschaft der Wohlstandsbildner.
00:23:41: Tschüss Adé und auf Ein Wiederhören!
00:23:44: Euer Andreas – der Wollstands-Bildner.